SCHLESIEN vor 1945 > Oberschlesien > Pleß > Anhalt O.S.
Anhalt O.S.  (Gemeinde)
RN=15260
 
 
Die Kolonie Anhalt-Gatsch bestand aus den 4 Teilorten Alt-Anhalt (Stary Hołdunów), Neu-Anhalt (Nowy Hołdunów), Gatsch (Gać) und Rathhaus (Ratusz). Anhalt war eine deutsch-evangelische Sprachinsel, die ringsum vom katholischen Polen umgeben war.
Bürgermeister am 17.05.1939: Berger, Paul
Daten zur Geschichte:
Mai 1770 - 1774 Für die 64 Familien wurden zwischen Mai 1770 und Ende 1774 mehrere Doppelhäuser mit einem gemeinsamen Eingang beiderseits einer breiten Straße errichtet und damit das Dorf Anhalt gegründet.
ab 25 Mai 1770 Die insgesamt 64 Familien (303 Menschen, alle Einwohner von Seibersdorf) erreichten am Urbanustag, dem 25. Mai 1770, die neue Heimat, die ca. 45 km nordwestlich von Seibersdorf entfernt liegt.
1802 entstand die Tochtersiedlung Alt Gatsch (Stara Gać).
1820 folgte Neu Gatsch (Nowa Gać).
1920 - 1939 das evangelisch deutsche Anhalt wurde von 1920–1939 „polnisch“.
20 Aug 1920 Im Zuge der Aufstände in Oberschlesien wurden am 20. August 1920 (nur wenige Monate nach der 150-Jahr-Feier) insgesamt 14 Häuser in Anhalt niedergebrannt.
Weiterer Name: Alt Anhalt
 
 
Weiterer Name: Stary Anhalt
1840
ponischer Name
Weiterer Name: Holdynow
1840
ponischer Name
Weiterer Name: Holdunów
nach 1945
 
Einwohnerzahl:
621
1840
 
Einwohnerzahl:
568
1885
 
Einwohnerzahl:
1.449
17 Mai 1939
 
Kath. Glaubensgemeinschaft: Kath. Kirche Lendzin
1905
 
Standesamt: Standesamt Lendzin
1905
 
Autor
Ref.Nr.
  Bemerkungen
Ev. Kirche Anhalt
RN=15261
   
Standesamt Anhalt O.S.
RN=111745
   
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